Eines der Ziele ist, dass (wieder) alle "in einem Boot sitzen" können

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass jeder Mensch in einem - seinem - individuellen "System" aufwächst. Auch wenn Eltern ihre Kinder noch so behütet und "gut" auf- bzw. erziehen, so kommt mitunter ab dem Besuch der Schule oder schon im Kindergarten der erste große "Umbruch", der immer wieder zu Ratlosigkeit oder Verzweiflung bei den "Erzogen habenden führt". Dabei ist es gerade das andere System, was hier vielleicht eine "Funktions-Störung" hervorruft: ein "falscher" (von den Eltern unerwünschter) Freundeskreis, ein "falscher Umgang", vielleicht die "falsche Schulform" etc. Im systemischen Sinne sollte es gelingen (können), dass mehrere Systeme parallel existieren können und auch dürfen, ohne dass dabei ein "Schaden" für das jeweils andere System entsteht. Viele Erwachsene bzw. Eltern verhalten sich in dem "System Familie" oftmals ja auch deutlich anders als in dem "System Arbeitsort / Beruf", nur eben meistens nicht so exzessiv, wie dies mancher Jugendliche tut. Wenn dann auch noch die eigene "Sturm-und-Drang"-Phase beginnt, wird es immer schwerer fallen, die Hebel wieder zurückzustellen - es kann aber durchaus gelingen, dass die Systeme wieder aufeinander "zugehen" können und dabei konstruktive, produktive Veränderungsprozesse durchlaufen haben, die für alle Beteiligten wieder eine Basis bilden...