Einzelcoaching und Einzeltherapie

In einem Einzelcoaching bzw. in einer Einzeltherapie widmet sich der Coach bzw. Therapeut ganz der Person des Klienten. In einem Vier-Augen-Gespräch lernen wir uns zunächst kennen. Im Verlauf des Coachings bzw. der Therapie werden wir die  "Beschwerden", Anliegen bzw. Ziele genauestens besprechen und daran arbeiten, diese aus dem Leben zu schaffen bzw. zu verwirklichen.

 

Dabei gibt der Klient das Tempo vor, der Coach bzw. Therapeut "drängt" zu nichts. Gute therapeutische Arbeit braucht Zeit. Ich stehe dir zur Seite und erarbeite mit dir gemeinsam notwendige Maßnahmen, mit denen du deine Position im Leben wiederfinden oder neu bestimmen kannst. Während ein Coaching eher als eine "Hilfe zur Selbsthilfe" zu verstehen ist, ist eine Therapie eine Herangehensweise, wo der Klient (zunächst einmal) selber keine Ideen entwickeln oder sich "selber nicht mehr helfen" kann - Hier ist die Arbeit von "außen", sprich: von einem Therapeuten ratsam.

 

In meinem Verständnis von "Hilfe" macht es mitunter Sinn, dass man verschiedene Hilfe-Möglichkeiten miteinander verknüpfen bzw. sie zu gegebener Zeit entsprechend nutzen kann.

 

So wird es in einer Arbeit mit einem Einzelnen (dem Kind, Jugendlichen, Schüler, Heranwachsenden) teilweise beratende Aspekte geben, teilweise an-trainierende, mitunter therapeutische (als deutliche "Einwirkung" von außen), wie dann schließlich auch (selbst-) coachende Elemente.

 

In meinem Verständnis von "Hilfesystem" muss es gelingen können, dass eine Hilfemaßnahme sich mehr und mehr "zurückziehen" kann, damit der Klient in seinem eigenen "System" wieder "funktionieren" kann bzw. wieder "funktionsfähig" wird. Dies ist meines Erachtens Ziel führend in einem Coaching gegeben.