"Nur so kann ich mich entspannen", "So bin ich ruhiger", "Der Joint vor der Klassenarbeit / Klausur steigert meine Denkleistung", "Nur so kriege ich meinen Alltag gemeistert"...

"Ich hab kein Problem mit Alkohol, sondern ohne", "In meinem Freundeskreis rauchen alle", "Ich muss das Spiel auch zocken, weil ich sonst gemobbt werde"...

Dies sind nur einige Zitate, die man immer wieder von - eigentlich ganz "normalen" - Jugendlichen zu hören bekommt, wenn man sie fragt, warum sie "das" eigentlich tun. In ihrem aktuellen "Lebenssystem" spielen Zigaretten, Alkohol, Drogen, Internet, Computer eine nicht zu unterschätzende Rolle - aus "in Maßen" wird "in Massen", bis die Situation (aus Sicht der Eltern oder der Schule...) zu eskalieren droht. Im systemischen Sinne gilte es hier (Rettungs-) Anker zu suchen, zu finden und zu setzen, um zunächst einen anderen Umgang mit der Thematik zu finden, nachdem man für sich erörtert hat, ob man etwas aus "Gewohnheit", "Gewöhnung", "Abhängigkeit", "Sucht" oder vielleicht nur "aus Langeweile" durch-exerziert. Mitunter gelangt man innerhalb diverser Coaching- und Therapieeinheiten zu einer nicht unentscheidenen "Erkenntnis", die manchmal schon das ganze bisherige Leben "prägend" gewesen sein könnte:

"Sucht kommt von Suche"

Sich daraufhin gemeinsam mit dem Coach bzw. Therapeuten auf den Weg zu machen, um das "Gesuchte" oder "Vermisste" dann zu finden, mag schon der erste Schritt sein, wo man seinen persönlichen Anker nicht nur "erobern", sondern auch "setzen" kann...